Sportler & Athleten
Höhentraining ist nachweislich eine der erfolgreichsten Methoden, um in kurzer Zeit die Leistungsfähigkeit zu steigern
Im Leistungssport hat sich Höhentraining bereits als professionelle Trainingsmethode etabliert – im Studio Opgenoorth können jetzt auch ambitionierte Hobbysportler die Effekte nutzen.
Dünne Luft für langen Atem
Beim Trainingsprinzip "train high - sleep low" werden einzelne Einheiten (Laufen, Radfahren, Ergometertraining etc.) unter Höhe durchgeführt, was im wesentlichen dazu beiträgt, dass sich der Sauerstofftransport verbessert. Zusätzlich wird der Fettstoffwechsel angekurbelt, so dass nach wenigen Einheiten bei gleicher Belastung die Herzfrequenz sinkt. Die entwickelten Programme können von jedem Sportler, unabhängig vom aktuellen Leistungsniveau, problemlos durchgeführt werden.
Vor dem Start empfiehlt es sich, mittels Leistungsdiagnostik die optimalen Trainingsbereiche festzulegen, so dass mit dem Höhentraining das Optimum erreicht wird.
Einsatz in der Trainingsplanung
Das Höhentraining lässt sich in den verschiedenen Perioden der Jahresplanung einsetzen: Zum Beispiel im Jahresaufbau als Trainingsblock zur Entwicklung der Grundlagenausdauer oder zur gezielten Wettkampfvorbereitung, als intensiver Zusatzreiz, ergänzend zum „normalen“ Training.
Gekoppelt mit unserer Leistungsdiagnostik und einem sinnvoll ausgearbeiteten Trainingsplan, ist das Höhentraining somit eineausgezeichnete und effektive Möglichkeit, die Ausdauerleistungsfähigkeit zu verbessern.
IHT
Mit IHT bezeichnen wir die passive Atmung der Höhenluft über eine Komfortmaske. Interessant ist diese Methode, wenn Sie wenig Zeit haben und weder Ihr Training anpassen noch in einem Zelt schlafen möchten. Auch als regenerative Einheit ist diese Methode zu empfehlen. Studien der Universität Innsbruck zeigten bei gut trainierten Läufern, die 3 x 1,5 Stunden/Woche Höhenluft passiv atmeten, positive Anpassungen bzgl. der Laufökonomie. Das bedeutet, dass bei gleichen Laktatwerten höhere Geschwindigkeiten gelaufen werden konnten.
Höhentraining bei Verletzungen
Grundsätzlich können in der Rehabilitation von Verletzungen alle drei Formen des Hypoxietrainings zum Einsatz kommen. Während akuter Verletzungen kann IHT durchgeführt werden, was zumindest das Herz - Kreislauf - System auf einem höheren Niveau hält. Danach kann das aktive Training bei geringeren Gelenkbelastungen als auf N.N. durchgeführt werden und trotzdem entsteht ein spürbarer Effekt auf das Herz -Kreislauf - System. Somit gelingt der Wiedereinstieg schneller und es können früher wieder die gewohnten hohen Intensitäten realisert werden.
Zusätzlich hat Höhenluft einen Einfluss auf die Wundheilung.
Die Vorteile auf einem Blick
Steigerung der Ausdauerfähigkeit durch
- eine Erhöhung der Hämoglobinkonzentration und damit verbunden ein besserer Transport von Sauerstoff,
- eine erhöhte Kapillarisierung und hierdurch eine Steigerung und Verbesserung des Stoffaustausches zwischen Blut und Muskel,
- eine Zunahme der Mitochondrien,
- eine Zunahme der oxidativen Enzyme im Citratzyklus.
Verbesserung des Fettstoffwechsels
Verbesserung der Laktattoleranz
Beschleunigter Wiederaufbau nach Verletzungen oder Infekten


