Höhentraining
Höhentraining hat Tradition: Schon die alten Griechen schickten ihre Kranken zur Erholung in die Berge. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen Luftkurorte in den Schweizer Alpen bei Aristokratie und bürgerlicher Oberschicht groß in Mode. In den 1950er Jahren bereiteten sich sowjetische Kosmonauten mit Höhentraining auf ihre Einsätze im Weltall vor. Und vor den Olympischen Sommerspielen 1968 nutzten schließlich Spitzensportler aus aller Welt erstmals künstlich erzeugte Höhenluft, um sich für die Wettkämpfe in Mexiko City (2.000 über NN) fit zu machen.
Was bringt das Höhentraining?
Die Effekte der „dünnen Luft“ sind sehr vielfältig, so dass wir den Höhenreiz für sehr unterschiedliche Zielgruppen einsetzen.
Im Bereich Ausdauersport ist Höhentraining schon lange Zeit für die Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit ein Begriff und
auch im Bergsport zur Akklimatisierung für große Höhen lange bekannt.
Dass man mit Höhentraining aber auch den Stoffwechsel optimieren und den Grundumsatz eines Menschen erhöhen kann, der somit schneller und nachhaltiger sein Wunschgewicht
erreicht, ist noch relativ unbekannt. Ebenfalls sind die guten Erfolge im Bereich der Rehabilitation nach Sportverletzungen oder Operationen, der Regeneration nach Wettkämpfen oder besonders intensiven Trainingsphasen, oder auch die entspannenden Wirkung von Höhe auf den Organismus weitestgehend unbekannt. Nähere Informationen zu den einzelnen Bereichen finden Sie auf den entsprechenden Seiten.



